Ausgefranste Pinselspitze?

So ziemlich jeder, der dem Brushlettering-Fieber verfallen ist, kann es bestätigen: Mit der Zeit fransen die Pinselspitzen der heißgeliebten und oft nicht ganz günstigen Brushpens aus. Das kann an rauem Papier liegen, an einer suboptimalen Stifthaltung oder schlichtweg an den vielen Kilometern, die der Stift bereits über eine noch so glatte Oberfläche gezogen wurde. Es wäre wirklich schade, solche Stifte nicht mehr zu benutzen, obwohl noch genug Farbe drin ist, um etliche weitere Handletterings zu malen.

Ich habe eine gute Nachricht für Dich: manche Stiftehersteller haben das Problem erkannt und eine einfache wie geniale Lösung gefunden!

Vergleich zwischen einer ausgefransten und einer neuen Brushpen-Spitze | Bunte Galerie
Hier siehst Du eine ausgefranste neben einer neuen Spitze von zwei Brushpens des gleichen Herstellers

 

Die Lösung für ausgefranste Brushpens:

Drehe die Filz-Spitze einfach um!

Es ist schnell erklärt: Du greifst die Stift-Spitze mit einer Pinzette, ziehst sie heraus und steckst sie anders herum wieder hinein. Aber Achtung: das geht leider nicht mit allen Pinselstiften.

Die Pinselspitze ist drehbar bei:

Die folgenden Brushpens bieten diese Möglichkeit nicht:

Wenn Du mir nicht glaubst oder schauen willst, wie ich es ausprobiere, bittesehr: ich habe ein experimentelles Video dazu gedreht und es mit vier verschiedenen Marken ausprobiert.

nie wieder ausgefranste Brushpens | Bunte Galerie

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