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Häkelanleitungen umrechnen – aber automatisch!

Häkelanleitungen umzurechnen zählt mit Sicherheit nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Wenn die eigene Maschenprobe ganz anders ausfällt, als in der Anleitung vorgegeben, dann wird das Endergebnis mit Sicherheit eine andere Größe haben, als vorgesehen. Bei einer Puppe mag das egal oder sogar erwünscht sein. Wenn Du aber Kleidung häkelst, wäre die Enttäuschung groß, erst nach stundenlanger Arbeit festzustellen, dass das Teil vorne und hinten nicht passt.
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Erste Hilfe: Typische Probleme beim Häkeln

Manchmal will es einfach nicht klappen, so viel Mühe man sich auch gibt. Dann wird die schöne Arbeit aufgeribbelt, neu angefangen oder ganz verworfen. Schade drum! Denn oft sind es nur kleine Fehler, die das eigentlich schöne Werk verunstalten. Hier einige Tipps, die Dir hoffentlich helfen, Deine Arbeit fertig zu bekommen und am Ende stolz sagen zu können: das ist wirklich schön geworden!

Babyfüße auf Häkeldecke

Beides schön geworden: die Sommerdecke und das Baby vornedran ;)

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Passende Kordel einfach selbst gemacht

Kordeln in unterschiedlicher Länge und Farbe selbst gemacht

Kordeln kann man in gewünschter Länge und Farbe leicht selber machen

Eine Kordel besteht aus mehreren Fäden, die in sich verdreht sind und dadurch eine optisch schöne Schnur ergeben. Aus Wolle für Strick- oder Häkelarbeiten ist sie schnell selbst gefertigt und hat ganz viele Anwendungsmöglichkeiten:

Gehäkelte Mokassins für Babies

Babyschuhe mit selbst gemachter Kordel als Schnürsenkel

  • Schnürsenkel für Babyschuhe
  • Zugband zum Zubinden von Pompadours oder sonstigen Beuteln
  • Schnur für Kapuzenpulli / Hoodies oder sonstige Kragen mit Kordelzug
  • Gürtelersatz für Hosen oder Röcke
  • Haare oder Fell für Puppen oder Kuscheltiere
  • Seil zum Aufhängen, bspw. für Adventskalender-Säckchen oder Wimpeln
  • Verbindungsband für Kinderhandschuhe
  • Verzierung, Schriftzug, Fransen oder Abschlussborte

Dabei kann man sich unter einer Kordel aus Wolle vieles vorstellen. Eine Luftmaschenkette beispielsweise kann schon als Kordel herhalten. Ebenso die Schnüre, die mit dem Strickliesel hergestellt werden können. Hier zeige ich Dir aber eine einfache Methode, ohne besonderes Werkzeug eine gezwirnte Kordel herzustellen. Diese kann einfarbig sein oder aus Fäden verschiedener Farben bestehen, auf jeden Fall kann man sie immer passend zu seiner Häkel- oder Strickarbeit anfertigen.

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Eine Maschenprobe machen – aber richtig!

Probestück
Eine Maschenprobe ist immer dann empfehlenswert, wenn Du mit einem neuen Garn oder einer anderen Häkelnadel arbeitest. Denn damit kannst Du sicherstellen, dass das Ergebnis auch die gewünschte Größe hat. Bei einem Kuscheltier oder Schal ist das natürlich nicht so wichtig. Aber sobald es darum geht, Kleidungsstücke zu häkeln, ist die Passform entscheidend. Mit Hilfe der Maschenprobe kannst Du ausmessen, ob das Häkelstück die gleiche Größe hat wie vorgegeben – denn nur dann wird Deine Arbeit auch genauso groß wie in der Anleitung angegeben. (mehr …)


Häkelborten und Umrandungen

 

Egal ob Babydecke, Topflappen oder Kleidungsstück: eine schöne Umrandung wertet jedes Häkelteil auf. Dabei kann der gehäkelte Abschluss ganz unauffällig oder ein richtiger Blickfang sein. Man kann ihn in einer anderen Farbe häkeln – dann tritt der Rahmen besonders hervor. Hier zeige ich Dir einige schöne Ränder, die leicht nachzuhäkeln sind.

Zur Seite: Häkelborten und Umrandungen


Die 4 Maschen, die man zum Häkeln braucht

Häkeln ist für Handarbeits-Anfänger super geeignet, da es sich ganz schnell erlernen lässt. Wer neben dem Maschanschlag nur die vier wichtigsten Maschen kennt, der kann schon die verschiedensten Dinge zaubern. Mützen, Pullover, Schals und Schuhe ebenso wie Applikationen, Blumen, Taschen und sogar Kuscheltiere! Denn im Grunde setzt sich die ganze Häkelkunst aus eben diesen Maschen zusammen. Der Rest ist nur noch eine Kombination daraus.

Was für ein Glück, dass diese vier Maschen auch noch ganz einfach zu häkeln sind:

Luftmasche häkelnLuftmaschen häkelt man einfach, indem man den Faden durch die Masche auf der Häkelnadel zieht.

Kettmaschen sind genauso easy, da man einfach den Faden durch eine durchstochene Masche und die Masche auf der Häkelnadel zieht.

Für feste Maschen sticht man in eine vorhandene Masche ein, um dort den Faden durchzuziehen und dann den Faden erneut zu holen und durch alle Schlaufen auf der Häkelnadel zu ziehen.

Stäbchen häkelt man fast genau so, nur dass man den Faden noch um die Häkelnadel wickelt und deshalb öfter den Faden durch eine Masche zieht.

Klingt das jetzt doch kompliziert? Macht nichts! Die bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung auf meiner Seite „Grundwissen Häkeln“ macht es ganz einfach!
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