Bällebad – die perfekten Deko-Kugeln


Bällebad - KugelnDie Vorstellung, in einem Pool voller kleiner, bunter Bälle zu baden, hat mich fasziniert, seit ich ein Teenie war. Vielleicht deshalb, weil ich dazu als Kind nie Gelegenheit hatte. Oder mich zumindest nicht mehr daran erinnere. Jedenfalls habe ich mich mindestens genauso gefreut, als mein Mann mit dem Bällebad für unsere Kinder nach Hause kam, wie die Kleinen selbst.


Doch Vorstellung und Wirklichkeit klafften schon sehr bald auseinander: meine Kinder lieben es nämlich, die Bälle aus ihrem kleinen Zelt heraus zu holen und im gesamten Zimmer zu verteilen. Zwei oder drei Mal konnte ich sie überreden, mir beim Aufräumen zu helfen. Aber unzählige Male musste ich mich bücken, habe die Bälle mit Besen und Schaufel zurück in ihr kleines Gefängnis bugsiert oder habe schlichtweg Wurfübungen gemacht, um die bunten Plastikkugeln wieder in ihr Bällebad zu befördern. Kurzum: inzwischen mag ich diese Dinger nicht mehr sonderlich und habe sie schlichtweg vor meinen Kindern versteckt, um die Bälle nicht mehr ständig aufräumen zu müssen…

Acryl KugelAus den Augen, aus dem Sinn – zumindest hat mein Dreijähriger noch nicht nach seinen Bällen gefragt. Da habe ich mir ein paar davon geschnappt und etwas ganz anderes daraus gemacht: gold-silbrig schimmernde Kugeln, aufgehängt als Fensterdeko! Das Doing ist denkbar einfach: zwei bis drei schöne Acrylfarben in die Hand klecksen, ohne sie allzu gründlich zu vermischen – und dann batsch, batsch auf dem Ball verteilen, bis er vollständig mit Farbe bedeckt ist. Je mehr Farbe, desto ausgeprägter wird die Hügellandschaft. Zum Schutz Deiner Haut kannst Du Dir natürlich vorher Haushalts- oder Einmalhandschuhe anziehen! Lass Die Kugeln auf einer glatten Oberfläche trocknen – aber bitte nicht auf Zwitungspapier, das würde nämlich am Acryl kleben bleiben!

Zum Aufhängen habe ich kleine Stecknadeln mit Nylonfaden versehen, d.h. einmal um die Nadel herum gewickelt und einen Knoten reingemacht. Der kleiner Kopf verhindert, dass der Faden durchrutscht. Den abstehenden Rest einfach nah am Knoten abschneiden. Dann habe ich die Stecknadel einfach ganz bis zum Stecknadelkopf in die Kugel gesteckt – sie rutscht nicht so leicht rein, aber eben auch nicht wieder heraus. Das hält!

Schutzhandschuhe sind für die folgenden Exemplaren nicht nötig – es sei denn, Du reagierst allergisch auf Bastelkleber. Für den roten Filz-Ball habe ich etwa 10 Streifen von 1 cm Breite und 9 cm Länge einfach eins nach dem anderen auf den Ball geklebt. Der blau-gepunktete Stoffball entstand aus zwei langen Stoffstreifen, die ich in etwa einem Zentimeter Breite vom Stoffstück abgerissen habe. Der dritte und letzte Ball ist einfach mit einem schönen Stück Seidenstoff beklebt. Es gibt kleine Überlappungen, größere Stücke, die abstanden, habe ich einfach abgeschnitten. Für die Kugeln kannst Du natürlich auch kleinere Stoffreste aufkleben. Die Ränder sollten leicht ausgefranst sein und sich leicht überlappen, dann sieht die fertige Kugel besonders schön aus.

Ball FilzBall BaumwolleBall Seide

 

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, die Kugeln zu verzieren. Mit der Serviettentechnik zum Beispiel. Oder mit vielen kleinen Pailletten. Mit schöner Wolle oder Glitzerpulver. Oder toll bemustert mit schwarzem Filzstift und ruhiger Hand (schöne Muster zur Inspiration findest Du hier). Mach doch aus den Kugeln ein Mobile für’s Baby – oder Weihnachtskugeln für den Tannenbaum. Oder oder oder…..

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